11. Februar 2014

Trink mal was...









Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört natürlich auch ein gesundes Trinkverhalten. Bei Kindern liegt die empfohlene Trinkmenge pro Tag bei ca. 1,5 Liter, bei Erwachsenen 2-3 Liter. Meine Trinkmenge pro Tag liegt ca. bei 2,5 Liter. Diese Menge setzt sich aus Wasser und verschiedenen ungesüßten Kräutertees zusammen die ich über den Tag verteilt trinke. 

Für unterwegs habe ich immer eine 0,5 Liter Wasserflasche in meiner Handtasche und versuche auch diese über den Tag hinweg zu leeren. Meine Trinkmenge hat sich in den vergangenen Wochen auf jeden Fall erhöht, allerdings musste ich mir das Trinken regelrecht "angewöhnen". Zuvor habe ich in etwa 1,5 Liter Flüssigkeit über den Tag zu mir genommen, zu wenig wie ich finde. Ich hatte nicht selten Kopfschmerzen zum Abend hin, mittlerweile bin ich mir sicher, die waren die Folge auf einen Flüssigkeitsmangel. 

Bei meinen Kindern finde ich es relativ schwer ihr Trinkverhalten zu kontrollieren. Gerade weil sie tagsüber im Kindergarten sind habe ich keinen Überblick, wieviel sie nun tatsächlich trinken. Ich biete Ihnen mittags dann gern eine Schorle an, da kann ich dann sicher sein, die Flasche wird ganz sicher geleert. Schorle ist bei uns übrigens wirklich nur ein klitzekleiner Spritzer ungezuckerter Apfelsaft, mittlerweile akzeptieren sie dies auch. Über den restlichen Tag verteilt gibt es dann Wasser, Tee trinken sie leider nur ganz selten.Ich selbst bin ein richtig süchtig nach Tee geworden, vor allem Kräutertee in allen Variationen hat es mir angetan. 

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für unseren Organismus enorm wichtig (für Kinder noch wichtiger als für Erwachsene). Durch das Trinken wird die Verdauung angeregt, Schlackenstoffe und Nierenabbauprodukte werden aus dem Körper ausgespült. Generell lasse ich sie ihr Trinkverhalten selbst bestimmen, allerdings biete ich ihnen nach dem Toben oder im Sommer häufiger etwas an. Bei Infekten wie Erkältung und bei Fieber sollte ohnehin auf eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. 

4. Februar 2014

Sauerkraut, ein natürliches Probiotika






Meine Kinderärztin hält nichts von Probiotika, weder für Erwachsene und für Kinder schon gar nicht. Alles nur Geldmacherei. Täglich ein wenig Naturjoghurt erfüllen den gleichen Zweck. Und weil ich ihr in Punkt zugestimmt habe, haben wir uns die vergangene Zeit auch daran gehalten. Allerdings konsumieren wir jetzt viel weniger Milchprodukte als früher und da suche ich schon nach einer Hilfe zur Unterstützung unseres Immunsystems. Probiotika wirken im Darm, also: Gesunder Darm = gesundes Immunsystem. 


Nachdem ich ein wenig über natürliche Probiotika recherchiert habe bin ich nun auf Sauerkraut gestossen. Und um ehrlich zu sein, Sauerkraut gehört nicht gerade zu meinen Leibspeisen. Aber die gesunden Nährwerte des Krauts haben mich überzeugt. Im Supermarkt und Bioladen gibt es bereits abgepackte Portionen. Zumindest im Bioladen ohne Zuckerzusatz oder andere Zusätze. Etwas gewürzt und als Beilage schmeckt es auch recht akzeptabel. Ich habe es mir jetzt zur Angewohnheit gemacht, täglich 2-3 Gabeln Sauerkraut zu essen. Auch nicht immer zu einer Mahlzeit, sondern einfach mal zwischendurch als Snack. 


Warum ist Sauerkraut so gesund? 

Ungekochtes Sauerkraut enthält neben vielen gesunden Vitaminen und wertvollen Mineralstoffen noch wichtige Milchsäurebakterien. Milchsäure ist ein natürliches Produkt und entsteht durch die Gärung von Milchsäurebakterien und nährt unseren Körper mit wichtigen Laktobakterien. Laktobakterien sind wichtig für eine gesunde Darmflora und somit unverzichtbar für ein gesundes Immunsystem. 

Wie entsteht Sauerkraut?

Sauerkraut entsteht durch Fermentation von Weißkohl. Im Kohl selbst sind bereits Milchsäurebakterien enthalten, ebensolche Milchsäurebakterien, die sich auch in unserem Darm finden. Bei der Herstellung von Sauerkraut wird der Kohl zuerst in feine Streifen geschnitten und dann kräftig gesalzen. Das hinzugefügte Salz entzieht dem  Weißkohl bei dem Fermentierungsprozess Wasser und soll das Ansiedeln von schädlichen Bakterien beim dem Vorgang verhindern. Der geschnittene Kohl wird zerstampft, durch das Zerstampfen gibt das Kraut Flüssigkeit, also Zellsaft ab,  dieser vermischt sich mit dem Salz und eine Salzlake entsteht. Gestampft wird so lange, bis der Kohl vollständig mit Salzlake bedeckt ist. Da nun kein Sauerstoff mehr an den Kohl gelangt, setzt der Gärungsprozess ein und die Milchsäuregärung beginnt.